
Mein Name ist Agnes, und ich bin die Gründerin und Designerin von Agnes Nordenholz.
Geboren und aufgewachsen in Tübingen, Deutschland, ging ich nach Wien, um eine Ausbildung zur Schneiderin zu machen und Modedesign an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Marc Bohan, Helmut Lang und Jean-Charles de Castelbajac zu studieren.
Nach 14 Jahren als Mitgründerin und Designerin des Labels Hartmann Nordenholz zog ich nach Berlin, um zu den Wurzeln zurückzukehren und meine Arbeit unter dem Namen Agnes Nordenholz fortzusetzen. Nordenholz war der Mädchenname meiner Großmutter. Einer meiner Urgroßväter wurde in Berlin geboren. Er arbeitete als Kaufmann im Wollhandel für eines der größten Wollunternehmen Europas. Ein anderer war Gerber und wurde später Händler für Lederwaren. Meine Mutter und meine Großmutter sprachen oft über sie, und ich liebte es, mir ihr Leben und ihre Arbeit vorzustellen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass Wolle, Leder und Schaffell zu den Materialien wurden, denen ich mich am nächsten fühle. Das Schaf stand schon immer im Zentrum meiner Aufmerksamkeit. Seit Jahrhunderten liefert es uns einige der natürlichsten, langlebigsten und nützlichsten Materialien für Kleidung — Materialien, die altern, repariert werden können und sehr lange in Gebrauch bleiben.
Agnes Nordenholz ist ein Slow-Luxury-Label, das 2015 in Berlin gegründet wurde. Die in Deutschland geborene Designerin Agnes Schorer ist der kreative Kopf hinter der Marke. Ziel ist es, Objekte mit Seele zu schaffen — Stücke, die sich der Schnelllebigkeit unserer Zeit widersetzen. Agnes hat Handwerk, natürliche Materialien und europäische Produktion als Grundlage ihrer Arbeit gewählt. Natürliche Materialien sind kein Zusatz zum Designprozess, sondern Teil seines Fundaments. Agnes Nordenholz feiert die Langsamkeit des Machens: die Zeit, die es braucht, eine Idee zu entwickeln, das richtige Material zu finden, eine Proportion oder Konstruktion zu verfeinern und etwas zu schaffen, das seinen Wert und seine Relevanz behält. Es gibt keine saisonalen Kollektionen. Stücke bleiben, werden wieder aufgegriffen, neu gestaltet und im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Was gut ist, bleibt.



